Sonntag, 1. Juni 2014

Evviva Italia!

Auf Grund finanzieller Engpässe haben wir weinenden Herzens beschlossen auf Griechenland bei unserer Tour zu verzichten. Die Fähren hin- und zurück kosten leider zu viel. Darum war es an der Zeit Italien neu zu planen. Das ist uns - bis auf wenige Ausnahmen - exzellent gelungen!

Venedig stand auf dem Plan. Laura war schon mal vor einer kleinen Ewigkeit dort, ich musste immer imaginäre Geographien spielen lassen. Das sollte nun ein Ende haben. Unser Auto haben wir außerhalb auf einem Supermarktparkplatz gestellt und sind mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. Dort angekommen ging es über unzählige Brücken, Kanäle und verwinkelte, kleine Gassen durch die Stadt bis zum Plaza di San Marco mit dem Markusdom. Beeindruckend, auch wenn der Dom gerade von außen renoviert wurde. Die Touristenströme verliefen sich zum Glück ganz gut, so dass man sich nicht von ihnen umzingelt gefühlt hat. Und nach Müll hat es gar nicht gerochen, was ich immer dachte. Nachdem wir auf dem Platz waren, wollten wir uns noch die Rialto Brücke anschauen. Eigentlich keine große Sache. Vielleicht 10min. zu Fuß. Aus den 10min. wurden am Ende 1 1/2 Stunden, weil wir uns im Labyrinth Venedig voll und ganz verlaufen haben. Aus glücklichen Umständen sind wir irgendwie wieder zu dem Markusplatz gekommen und von dort aus zu der Brücke. Venedig kennen wir nun wie unsere Westentasche :D
















Am nächsten Tag sind wir nach Padua, weil dort laut Reiseführer einer der ältesten noch bestehenden botanischen Gärten steht. Wir also extra mit Ticket rein da und nach 20min. wieder raus, weil er so klein war. Beeindruckend war allerdings eine riesige Magnolie, welche dort seit 1685 wächst.
Zufällig sind wir dann auch noch an einer kleinen Basilika vorbeigelaufen und haben uns leckeres italienisches Eis gegönnt.

Magnolie!



















Am Abend sind wir nach Verona gefahren. Unheimlich schöne Stadt. Ein Platz mit Park und Kolloseum, wo wir letztendlich auch in ein Restaurant eingekehrt sind. Viele kleine Gechäfte, nicht zu überlaufen, warme Häuserfarben, viele Kirchen und Restaurants. Hier kann man es definitiv auch länger aushalten!




















Gestern sind wir dann noch (oder besser wollten wir) nach Portofino gefahren. 3km vor Ortseingang durfte man auf einmal nicht mehr weiter fahren. Polizisten hielten einen davon ab und Schlangen bildeten sich. Manche Wagen (vereinzelte Ferraris, BMWs etc.) durften passieren, wir anderen sollten warten. Da haben wir uns an den Straßenrand gestellt und sind in den Fischerort gelaufen. Ersichtlich wurde uns bis heute nicht, warum die Straße teilweise gesperrt wurde. Das Örtchen war süß. Schön bunt und angenehm ruhig.














Ergänzung 1: In einem Ort ist Laura vorbildlich vorschriftsmäßig 50km/h gefahren und wurde kackendreist von einem Mini überholt. 5 Meter weiter hat die Polizei das wohl gesehen und ihn erst mal schön angehalten. Schicksal :D

Ergänzung 2: Fast überall in Italien werden die Spülungen der Toiletten per Fußdruck bedient. Damit man sich ja nicht seine Händchen schmutzig macht.

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