Paestum, eine Ruinenstätte von den Griechen vor Christi gegründet, wurde 1752 wiederentdeckt und Ziel unserer weiteren Route. Zuerst waren wir in einem dazugehörigen Museum, wo besonders das Bild des Tauchers, welcher den Sprung in das Totenreich symbolisieren soll, unserer Aufmerksamkeit zu Teil wurde. In der antiken Anlage selbst waren viele Säulen zu sehen, als auch einige recht gut erhaltene Tempel und ein Amphitheater.
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| Taucher |
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| Poseidontempel |
Unser nächstes Highlight des Trips war die Amalfiküste, eine Steilküste im Westen Italiens, mit vielen kleinen Städten in den Hängen. Abenteuerlich waren die unheimlich engen Straßen, durch die sich selbst Busse drängten, die die Spur komplett für sich einnahmen. In Amalfi selbst fanden wir nach längerem Suchen tatsächlich einen Parkplatz und schauten uns die Stadt ein wenig an. Zu unserem Campingplatz waren es eigentlich nur 19km, aber dank der engen Serpentinstraßen dauerte diese Fahrt 45min. Der Wahnsinn!
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| Busproblem |
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| Amalfi |
Am nächsten Tag bei 32Grad stand Pompei auf dem Plan, die vom Vulkan Vesuv 79 n. Chr., verschüttete Stadt. Vor dem Eingang haben wir uns Audio Guides aufschwatzen lassen, welche nicht unbedingt von Nöten gewesen wären, aber Zusatzinformationen stören ja auch nicht. Die Stadt ansich war beeindruckend. Ein riesiges Areal mit Ruinen aus der Antike. Also so ähnlich wie Paestum, nur um Dimensionen größer und einen noch besseren Blick in die frühere Zeit verschaffend mit Bäckereien, Termen und Amphitheater.




Der weitere Plan bestand darin in der Nähe von Neapel im Auto zu schlafen und diese von unserem Reiseführer mit 3 von 3 Sternen bewertete Stadt am nächsten Morgen zu besichtigen. Wir kamen auf unserem vermeintlichen Schlafplatz (einem ziemlich großen Parkplatz) an, machten uns gemütlich Salat und schauten einen Film, bis uns nach einer Weile auffiel, dass dieser Parkplatz sehr gerne zum Liebesakt im Auto benutzt wurde. Zwei Wagen konnte man recht genau dabei beobachten. Dazu kam, dass ein Hund, der aussah wie ein Schwein, über den Parkplatz schlenderte und einfach überall Müll rum lag. Nicht nur ein wenig Müll. Viel Müll. Wie schon in den ganzen Vororten Neapels. Berge von Müll. So beschlossen wir gegen 22Uhr diesen merkwürdigen Ort zu verlassen und uns die Stadt spontan bei Nacht anzuschauen. Schlafplatz war undenkbar, weil überall der Bär los war und es von (habe ich das schon erwähnt?) Müll wimmelte. Allerdings war unsere Lust dazu nicht mehr sonderlich groß, weswegen wir uns nur eines der wenig schönen Gebäude, eine Burg, anschauten und weiter fuhren. Neapel - nicht empfehlenwert.
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| Die Burg |
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| Der Müll |
Nachdem wir in der Nacht irgendwo in einem Dorf einen Schlafplatz fanden sind wir am nächsten Morgen nach Rom. Laura's 1. Mal. Da es zum sterben warm war haben wir den Tag auf dem Zeltplatz verbracht. Der beste Zeltplatz bisher! Strom direkt beim Zelt, vorhandenes Toilettenpapier, Pool, Musik in den warmen Duschen. TOP! Vielleicht sollten wir doch eine Campingplatz-Tester Karriere einschlagen :D
Abends haben wir uns mit Julian, einem guten Freund in Rom getroffen, der dort witzigerweise gerade Urlaub mit zwei Freunden machte. Ein feuchtfröhlicher Abend mit Shishabar und Rom bei Nacht. An einem Montag tanzen gehen gestaltete sich nur leider als unüberwindbares Hindernis. Und der Nachhauseweg dauerte dank falscher Richtung des Busses ungefähr 2h, statt 1/2.
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| Die verschwommene Partygang |
Der nächste Morgen wurde ruhig und im Pool angegangen. Am Nachmittag ging es in die Innenstadt. Rom und die Vatikanstadt sind wirklich einfach schön. Mit den großen Plätzen und den alterwürdigen Gebäuden, welche hinter jeder Ecke auftauchten. Am schönsten ist noch immer der Trevi Brunnen. Nach 12km laufen sind wir zum Campingplatz zurück. Laura meint sogar, dass Rom die schönste Stadt ist, die sie je gesehen hat. That's what I wanted to achieve!
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| Kolosseum |
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| Trevi Brunnen |
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| Vatikan |
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| Vier-Ströme-Brunnen |
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| Pantheon |
PS: Italien ist ein reiner Verkehrsschilderwald. Gefühlt alle 10km kommen "Achtung Baustelle 30" Schilder, das witzige ist nur, dass sich NIEMAND daran hält und es oft auch einfach keine Baustelle gibt. Wie vergessen und nicht abgeholt.
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