Arrivederci Italien! Wir sind in Kroatien. Hier sind die Straßen tatsächlich besser. Und die Spritpreise günstiger. Da wir nun ja doch mit Auto statt mit Fähre nach Kroatien gefahren sind, konnten wir ein kleines Stückchen Slowenien mitnehmen. Und es hat sich gelohnt. Fantastische Landschaft.. Unberührte Natur. Meer. Regenwolken. Und siehe da: unsere erste Grenzkontrolle zu Kroatien. Ohne Probleme mit einem süßen Lächeln gemeistert.
Nach über zwei Wochen Italien und vielen Städten, hatten wir endlich mal wieder Lust auf etwas Entspannen am Strand und Seele baumeln lassen. Und nach vielen Pizzen und Eis, war nun doch die Zeit für ein neues Land gekommen. Verabschiedet wurden wir auf italienische Art: um das WM-Eröffnungsspiel zu sehen, sind wir noch einmal in ein Restaurant eingekehrt. So konnten wir vollgefressen, mit erste-Reihe-Sitzplätzen vor riesiger Leinwand und in der Gesellschaft von zwei Italieniern das Spiel verfolgen. Als wir eigentlich in der Halbzeit gehen wollten, wurden wir mit Erdbeer-Pudding-Torte aufs Haus überrascht. Wer kann da bitte Nein zu sagen?! Verdammt lecker!
Und wir haben irgendwie echt wenig Bilder die letzten Tage gemacht. Nur von unseren zwei letzten Stopps in Italien: San Marino und Bologna. Keine Ahnung, ob es daran lag, dass wir keine Lust auf Burgen, Kirchen, Marktplätze und Trubel mehr hatten und uns somit nicht wirklich begeistern konnten oder an den vielen Touristen. San Marino hat allerdings eine atemberaubende Aussicht. Und interesant ist auch, dass es die älteste bestehende Republik der Welt ist. Und Bologna ist für seine kilometerlangen Arkaden bekannt, vielleicht auch für den schiefen Turm, der mindestent genauso schief wie der schiefe Turm von Pisa ist. Wir hätten auch noch länger ausgehalten, wenn es nur nicht so anstengend heiß gewesen wäre. Da wünscht man sich doch wirklich nur Meer.
Vorher mussten wir aber noch eine Post aufsuchen. Das italienische Postamt war ein Abenteur an sich. Wir haben uns erst in die Reihe gestellt (vor uns etwa 15 Leute), bis wir eine kurze kleine Schlange daneben entdeckten, die wir eigentlich gleich hätten nehmen können. Dummerweise dauerte alles mega lang. Die 3 Angestellten, aber auch die Kunden hatten die Ruhe weg. Der Wahnsinn. Nach 20 Minuten konnte die Schlange um einen aufrücken. Respekt.
Und dann gibts auch noch die Zombi-Hand. Tam tam. Uns ist in Italien aufgefallen, dass Italiener gar nicht so wild fahren, aber allerdings ihre Hand so super gern aus dem Fenster halten. Über den Grund können wir nur Vermutungen anstellen. Zum Beispiel, dass sie dann schneller mit ihrer Hand gestikulieren können, wenn sie jemand im Straßenverkehr zurecht weisen. Auf jeden Fall sieht es mega komisch aus, wenn da einfach nur eine Hand herausguckt, wie abgehackt. Irgendwie gruselig.
Gestern Abend wurden wir dann auch noch von einem aufwendig schönen Mitternachts-Feuerwerk begeistert, welches mit nicht so schöner Musik einherging. Wir wissen nicht, welches Fest dort gefeiert wurde, aber die Kulisse war wundervoll.
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