Am 05. Mai bin ich heile wieder in Faro gelandet. Wie könnte man besser begrüßt werden als von einer Grinsebacke mit Käsekuchen in der Hand? Der Trip konnte weiter gehen! Mit meiner Sahneschnitte an der Seite!
Am selben Tag sind wir direkt wieder in den Westen Portugals gefahren, um uns
in Ruhe dem Genuss der Algarve hinzugeben. Unser Schlafplatz im Auto hätte jedenfalls
schon mal nicht schöner sein können. Wir standen an einer Steilküste mit vielen
anderen Campingwagen mit direktem Blick auf Meer und Strand. Und das ganz
umsonst. Traumhaft.
| Schlafplatz |
Tag 2 haben wir den südwestlichsten Punkt Portugals, welcher gerne
als „Ende der Welt“ oder auch als „letzter Stopp vor Amerika“ betitelt wird,
besichtigt um nachfolgend nach Lagos zu fahren. Der Plan war sich die Stadt
anzuschauen. Allerdings war es unerträglich heiß, so dass wir den Tag bei 30
Grad und bei zwei Mojitos in der Hand am Traumstrand ausklingen lassen haben.
| Cabo de Sao Vicente |
| Cabo de Sao Vicente |
| Sonnenstrand |
Für den darauffolgenden Tag 3 war eine Sache fest eingeplant: Surfen. Endlich. Wuhuu. Wir
euphorisch wie wir sind nach Portimao, zum Praia da Rocha, einem laut
Surf-Internetseite ausgeschriebenem Surfstrand. Angekommen. Wellen angeschaut.
Surfer gesucht. Niemand im Wasser. Kein Surfshop vorhanden. Da waren wir ein
bisschen verwundert. Nachdem uns ein Informationscenter dann mitteilte, dass
man an der Südküste im allgemeinen nicht gut surfen könne haben wir den
Entschluss gefasst am Tag darauf nochmal einen Tagestrip in den Westen
Portugals zu machen. Wir waren ja schließlich so lange nicht da ;) Den restlichen Tag
haben wir dann noch gemütlich am Strand ausklingen lassen: Wir waren sogar zum
ersten Mal im Meer. Nicht so kalt wie erwartet. Mit Luftmatratze und Wellen.
Ein großer Spaß! Zum feierlichen Abschluss wurde lecker gegrillt.
Tag 4: Surfen. Wuhuu. Diesmal wirklich! Im Internet hatten wir bereits einen
Surfshop herausgesucht, welcher offenkundig auch Beginnerbretter verlieh. Außerdem hieß der Ort Vales. Ein gutes Omen also! Als
wir ankamen hatte er allerdings keine Surfbretter mehr. Alle verliehen. Der nette Mann (in Deutschland geboren, in Kanada aufgewachsen, jetzt wohnhaft in Portugal - könnte wohl schlechter laufen im Leben :D) hat uns allerdings zu
einem anderen Surfshop verwiesen, wo wir dann glücklicherweise fündig wurden. Es
konnte also losgehen. Am Surfstrand waren, wie erwartet, viele Leute, aber die motivierten Surfer verteilten sich am am Strand recht
gut. Die Wellen waren optimal. Im regelmäßigen Abstand und ziemlich hoch. Lauri
habe ich die Grundtechnik des Aufstehens an Land gezeigt und dann ging es ins Wasser. Drei
Durchgänge. Kräftezerrend, aber super spaßig. Lauri fehlte leider ein wenig die
Armkraft zum schnellen auf’s Brett steigen, aber Erfolge haben sich doch
gezeigt. Die nächsten Wochen steht also Armtraining an. Und Respekt vor den Wellen muss man echt haben.
Kaputt und glücklich sind wir abends auf unseren Zeltplatz gefahren. Im Spiegel haben wir uns noch erschrocken, weil wir wie Tomaten aussahen. Hatten uns zwar einegcremt, aber wohl nicht regelmäßig genug für die Sonne und die Tonnen an Salzwasser. Blöd gelaufen :D
Kaputt und glücklich sind wir abends auf unseren Zeltplatz gefahren. Im Spiegel haben wir uns noch erschrocken, weil wir wie Tomaten aussahen. Hatten uns zwar einegcremt, aber wohl nicht regelmäßig genug für die Sonne und die Tonnen an Salzwasser. Blöd gelaufen :D
| Surfstrand |
Muskelkater machte sich bei Lauri am nächsten Tag breit. So machten wir uns einen recht entspannten Tag mit Sonnenbrand und Massen an Mückenstichen. Seit wir in Portimao sind lassen die Mücken nicht lange auf sich warten. Um die 20 Mückenstiche haben wir beide bestimmt. Auf dem Weg nach Sevilla schliefen wir im Auto. Keine so großartige Idee. Mücken nervten uns, es war affenheiß, aber immerhin der Schlafplatz war ruhig.
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