In El Saler, bei Valencia ging es los. Wir sind auf einem etwas verlassenen, recht unorganisiertem Campingplatz angekommen, haben uns irgendwie mit einem nur Spanisch sprechenenden Pförtner verständigt und uns einen gemütlichen Abend mit Deluxe Essen vorbereitet (Brot, Käse, Oliven, Eier). Eventuell nicht die beste Idee. Laura hatte sich wohl den Bauch etwas zu vollgeschlagen, weil es ihr den Abend und den nächsten Tag gar nicht gut ging. So wurde aus der Besichtigung der drittgrößten Stadt Spaniens (Valencia) so gut wie gar nichts. Magenprobleme, Übelkeit und Schwindel sind nicht sehr hilfreich. Tee hat etwas geholfen zum Glück.
| Wenigstens ein kleiner Eindruck von Valencia |
Nachfolgend haben wir bei den Coves de Sant Josep gehalten. Eine schöne Grotte, die man zum Teil mit dem Boot, zum Teil zu Fuß erkunden konnte. Dank Audio Guide wissen wir nun, dass die Höhlenmalereien schon Jahre vor Chr. entstanden sind.
Am nächsten Tag haben wir uns Tarragona angesehen, eine kleine, äußerst beschauliche Stadt in der Nähe von Barcelona. Dort gab es sehr viele mittelalterliche Bauten wie eine Kathedrale und ein Kolosseum, die der Stadt zu einer sehr angenehmen Atmosphäre verhalfen. Lauri ging es zum Glück wieder gut, also startete der Tag glücklich.
Am Nachmittag sind wir in Barcelona angekommen. Wir haben uns extra ein richtig zentrales Hostel gesucht, um sowohl den Tag, als auch den Abend auszukosten. Das Hostel gefiel uns auf Anhieb gut. Diesmal waren wir sogar so schlau uns ein Zimmer mit EIGENEM Bad zu leisten, damit es auch zu keinerlei Problemen kam. Das Auto konnten wir glücklicherweise in einem nahegelegenem Parkhaus/Werkstatt abstellen. 25€ für den Tag ging. Einzig komisches Manko: Man musste seinen Autoschlüssel abgeben, damit sie das Auto nach belieben umparken können. Haben unsere wichtigsten Sachen rausgenommen und uns nichts weiter bei gedacht. Vielleicht ein Fehler. Familie Vales: Sah das Auto an dieser Stelle schon immer so aus?
Nachdem wir uns schon auf einen feuchtfröhlichen Abend eingestellt haben und am nächsten Tag eine kostenlose Stadtführung mitnehmen wollten wurde aus all den schönen Gedanken nichts. Wir haben kein einziges Foto aus Barcelona. Gegen Abend ging es mir richtig schlecht. Ich tippe auf Magen-Darm-Virus. So hielt ich Laura bis 2Uhr früh wach, die lieberweise für mich auch noch zur Apotheke gelaufen ist. Da war das private Bad wirklich von Nutzem. Am nächsten Tag ging es mir noch immer furchtbar. So unternahmen wir also nichts, außer zu überleben.
Zwei Tage verstrichen einfach so ins Land. In Figueres schauten wir uns das Dali Museum an, welches wirklich interessant war. Kreativer, verrückter Mann. Die Stadt ansich war allerdings etwas merkwürdig. Komische Menschen, die uns entweder anstarrten, einfach so über die Straße liefen bzw. stehen blieben oder Leute die versuchten einen zu erschrecken. Erinnerte mich an Asterix erobert Rom, wo sie in das Haus, das verrückte macht, mussten um den Passierschein A38 zu holen.
Nun sind wir in Carcasonne auf einem sehr idyllischem Campingplatz mitten in der Natur. Von hier aus kann man ein Schloss sehen und es ist so angenehm still. Carcassone ist eine sehr schöne Stadt, die Burganlage ist wirlich beeindruckend.
| Carcassonne |
| Blick vom Campingplatz |
PS: Auffällig in Spanien: Von früh bis abends kommt Partymusik im Radio.
PSS: Der Canal du Midi, als so schön ausgeschrieben (UNESCO Weltkulturerbe) ist auf jeden Fall von Carcassonne aus ein ziemlicher Reinfall. Der Spreewald ist da um Längen schöner :)
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