In Frankreich war noch alles gut. Wir haben uns die größte Wanderdüne Europas angeschaut (117m hoch, 3km lang), welche von Touristen überströmt ist. Gelegen ist sie allerdings grandios. Auf der einen Seite Meer soweit das Auge reicht, auf der anderen unendlich weiten Wald. Wie ein überdimensionaler Strand!
Ab da begann das Chaos. Wir wollten wie immer leichtgläubig, ohne bösen Gedanken Madrid in unser Navi eingeben, damit es uns sicher und schnell in die spanische Hauptstadt bringt. Pustekuchen. Spanien und Portugal sind nicht im Straßennetz inkludiert. Eine richtige Straßenkarte hatten wir auch nicht, so dass wir es dann doch mit unserem überragenden Orientierungssinn nach Madrid schafften. Das Zentrum zu finden war allerdings noch eine ganz andere Angelegenheit. Keine Ausschilderungen, alle fahren wie sie wollen und die zwei Deutschen mittendrin. Haben unser Auto letztendlich einfach in einem Parkhaus (für das wir 19€ zahlen durften :D) in der Nähe einer Metro geparkt und dann U-Bahn gefahren. Madrid ist nicht so meine Stadt. Es war zwat nicht von Touristen überlaufen, aber die Sehenswürdigkeiten sind relativ weit voneinander entfernt. Wirklich schön war ein Tempel mitten in der Stadt, ein Geschenk der Ägypter. Stadtrundfahrt haben wir uns auch gegönnt ;) Lauri fand die Stadt dafür umso schöner.
Am späteren Abend haben wir in einem Städtchen in der Nähe von Segovia Champions League in einem lokalen Pub geguckt. Nur ältere Einheimische, mit denen wir uns per Mimik und Gestik verständigt haben :D Der eine auf dem Bild hat uns noch Bier und Oliven ausgegeben :) Lokale, kleine Bars sind eben die Besten!
Gestern war UNESCO-Tag, da wir uns Segovia und Salamanca angesehen haben. Ohne Navi. Irgendwie ging es. Laut unserem Reiseführer hätte Salamanca die schönere Stadt sein sollen. Sahen wir nicht so ;)
| Segovia |
| Segovia |
| Salamanca |
Fakten über die Spanier:
1. Unglaublich aber wahr: Sie sprechen noch schlechteres, beziehungsweise gar kein Englisch. Wie man sich denken kann: Verständigung fällt uns Spanisch-cracks daher etwas schwer.
2. Spanier machen Siesta wann sir wollen. Öffnungszeiten stimmen in den seltesten Fällen.
3. Spanier fahren wie sie wollen. Links oder rechts überholen spielt keine Rolle. Blinken auch nicht.
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