Samstag, 12. April 2014

Am richtigen Ende gespart

Mittlerweile sind schon wieder zwei erlebnisreiche Tage vergangen. Nach Giethoorn sind wir weiter durch die Niederlande gefahren, mit Zwischenstopps in Haarlem und Den Haag.

In Den Haag ist uns wieder eingefallen, dass wir eventuell noch ein neues Zelt kaufen sollten. Demnach haben wir mehr Outdoor- und Sportläden als die eigentliche Stadt gesehen. Erst dank McDonalds' kostenlosem WiFi konnten wir einen großen Outdoor Shop in Gouda ausfindig machen, wo wir letztlich auch unser neues Prachtexemplar von Zelt finden konnten. Kommt der Gouda wirklich hier her?

Gegen 22:00 Uhr kamen wir an unserem nächsten Campingplatz im Nirgendwo an, die Rezeption war natürlich nicht mehr besetzt. Also haben wir einfach unser neues Zelt im Dunkeln auf die vermeintliche Campingwiese platziert. Der Zeltaufbau gestaltete sich etwas schwieriger als geplant, man braucht Popeye-Armkraft, um die Stäbe in die Ösen hineinzustecken.
Den nächsten Morgen, auf dem ersten Toilettengang wurden wir weder angesprochen noch anderweitig kontaktiert, so dass wir kurzerhand beschlossen das Zelt einzupacken und uns aus dem Staub zu machen. Ohne zu bezahlen. Ganz dreist. Und so sind wir ungeduscht und mit ungeputzten Zähnen nach Belgien und in die nächste Großstadt gefahren, welche wirklich sehenswert ist: Antwerpen. Wunderschöne Gebäude und total angenehme Atmosphäre.



Und die Belgische Waffel darf natürlich nicht fehlen :)

Interessant ist auch, dass in Belgien und Niederlande in den Toiletten gleich das Waschbecken mit in der Kabine integriert ist, ziemlich praktisch. Und die Menschen sind so wunderbar freundlich.

Diesmal haben wir unseren Zeltplatz in der Nähe von Brüssel im Hellen erreicht. Hier setzt alle 5 bis 10 Minuten ein Flugezeug über uns zur Landung an. Und wir sind mal nicht das einzige Zelt auf dem Campingplatz. Auch wenn unsere Französisch-Sprachkenntnisse noch zu wünschen übrig lassen freuen wir uns schon jetzt auf Frankreich.
-Laura

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen